Vorstellung Kia Pro Ceed: Shooting Brake für die Familie

Kombinationskraftwagen sind, das deutet der sperrige Namen schon an, wenig aufregend – müssen sie auch gar nicht sein. In erster Line sollen sie mit praktischen Werten überzeugen, um Familie und Gepäck von A nach B zu transportieren. Allerdings geht es auch anders. Das zeigt der Shooting Brake Pro Ceed von Kia.

Dynamische Werte und viel Design bringt inzwischen eine alte, neu definierte Kutschenform in das Segment der Familientransporter. Die gute alte Shooting Brake, einst für britische Adelige mit ausgeprägten Jagdtrieb entwickelt, fährt jetzt mit dem Kia Proceed in die Kompaktklasse. Bisher war diese eher seltene Karosserieform, bei der sich Coupé- und Kombi-Elemente zu einem flachen und gestreckten Design verbinden, allein im Premiumbereich unterwegs. Als erster Volumenhersteller demokratisiert Kia jetzt diese Form.

Mit einer Höhe von gerade mal 1,42 Meter ist der jüngste Zuwachs in der Ceed-Modellfamilie der Flachmann im Kompaktsegment. Dennoch kommen auch XL-Menschen im Heck gut unter. Obwohl nur geringfügig länger als der klassische Ceed-Kombi lässt die flache Silhouette den Proceed deutlich gestreckter wirken. Die Frontpartie gestalteten die Designer noch passend zum Rest der Ceed-Baureihe. Ansonsten gingen sie aber ganz eigene Wege, die am Heck in einem eigenständigen Lichtband endet, das leicht an den Porsche Panamera erinnert.

Dass Form und Funktion nicht immer eine Einheit bilden, zeigt das extrem flach gestellte und schmale Heckfenster, das den Blick nach hinten nur geringfügig unterstützt. Zum Glück ist eine Rückfahrkamera an Bord, die Klarheit in das Geschehen bringt.

Im Innenraum setzt sich der stylische Auftritt fort. Hier erlagen die Kreativen des Hauses aber nicht der Versuchung, Funktionalität gegen Design auszuspielen und so sind die wichtigsten Bedienelemente da, wo man sie vermutet. Zudem strahlt der Innenraum eine gelungene Mischung aus Gediegenheit und Dynamik aus. Lediglich dem zentral platzierten Sieben-Zoll-Bildschirm für Navigation und Infotainment hätte man einen eleganteren Auftritt gegönnt. So wirkt er wie nachträglich montiert. Doch irgendwie muss es ja noch Raum für die Überarbeitung bei der Modellpflege geben. Die Materialien hinterlassen einen hochwertigen und gut verarbeiteten Eindruck und die Sitze gewähren guten Seitenhalt und eine angenehm lange Auflage.

Für den Antrieb spendierten die Kia-Entwickler dem Pro Ceed drei Motoren – ein Diesel (1,6 Liter, 136 PS) und zwei Turbo-Benziner (1,4 Liter, 140 PS und 1,6 Liter, 204 PS). Bei ersten Testfahrten rund um Barcelona erwies sich der leistungsschwächere Benziner als vollkommen ausreichend. Mehr PS braucht auch ein Shooting Brake nicht. Zwar schießt der so motorisierte Proceed beim ersten Beschleunigen nicht wie eine Gewehrkugel in den Verkehr, doch reicht die Kraftentfaltung in Kombination mit dem Standard-Sechsganggetriebe (DCT-Automatik kostet 2000 Euro Aufpreis) aus, um durchaus dynamisch unterwegs zu sein.

Lediglich beim spontanen Beschleunigen im sechsten Gang lässt sich der 140-PS-Motor etwas lange bitten, was sich allerdings mit einem zügigen Runterschalten ausgleichen lässt. Der 204 PS starke Topmotor ist noch eine Spur dynamischer und lässt sich auch mit der Siebengang-Automatik rasant bewegen. So ausgerüstet spielt der Kia in der automobilen Leistungssportgruppe problemlos mit. Dieses Triebwerk bringt auch den ebenfalls vor dem Verkaufsstart stehenden Ceed GT auf Touren.

Das Pro-Ceed-Fahrwerk wurde für die zusätzliche Dynamik aufgerüstet, was sich durch eine durchaus sportliche Abstimmung bemerkbar macht. Die Insassen sind zwar stets bestens über den Straßenzustand informiert, doch gelang den Entwicklern eine gute Mischung aus sportlicher Härte und Komfortwerten, so dass der Pro Ceed zu den angenehmen Vertretern der sportlichen Kompaktmodelle gehört. Dank der präzisen Lenkung und der aufwendigen Fahrwerkskonstruktion stellt der Proceed seinen Fahrer nicht vor Probleme und zieht unaufgeregt seine Kreise. Offensichtlich haben sich die vielen Testfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife ausgezahlt.

Auch die Aerodynamiker haben gut gearbeitet, denn die Insassen werden von Windgeräuschen auch bei Autobahngeschwindigkeiten weitgehend verschont. So weit die gute Nachricht. Denn statt des Windes übernehmen nun Abrollgeräusche – vor allem auf rauen Asphalt – die mitunter lästige akustische Hauptrolle. Könnte auch ein Fall für die Modellpflege werden.
Kia ist noch immer ein koreanisches Unternehmen, doch der neue Proceed ist so europäisch wie kaum ein anderes Modell der Marke. Entwickelt und entworfen wurde er im europäischen Entwicklungs- und Designzentrum und produziert wird das Modell im slowakischen Kia-Werk. Und, um das europäische Element auf die Spitze zu treiben, wird er ausschließlich in Europa in den beiden Varianten GT Line und GT angeboten.

Der Pro Ceed kommt mit einer vollständigen Ausstattung zu den Kunden, zu denen auch ein gut gefülltes Paket mit Assistenzsystemen gehört, die je nach Version Aufpreis kosten, wie ein Stauassistent, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, Frontkollisionswarner, aktiver Spurhalteassistent, Querverkehrswarner und Verkehrszeichenerkennung sowie ein intelligentes Parksystem. Die Preisliste beginnt bei 27 690 Euro für den Pro Ceed GT Line mit dem 1,4 Liter Turbo. Der GT mit dem 204 PS starken Motor beginnt bei 31 190 Euro. (ampnet/ww)

Daten Kia Pro Ceed GT Line

Länge x Breite x Höhe (m): 4,6 x 1,80 x 1,42
Radstand (m): 2,65
Motor: R4-Benziner, 1353 ccm Turboaufladung, Direkteinspritzung
Leistung: 103 kW / 140 PS bei 6000 Umdrehungen
Max. Drehmoment: 242 Nm bei 1500 – 3200 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 9,1 Sek.
WLTP-Durchschnittsverbrauch: 5,9 – 5,7 Liter
Effizienzklasse: B
Leergewicht/Zuladung: 1378 kg / 462 kg
Kofferraumvolumen: 594–1545 Liter
Max. Anhängelast: 1050 kg
Wendekreis: 10,60 m
Bereifung: 225/45 R17
Garantie: Sieben Jahre (bis 150 000 Kilometer)
Basispreis 27 690 Euro

Vorstellung Kia Pro Ceed: Symbiose aus Coupé und Kombi

Falls Sie auf Fasanenjagd gehen möchten, dann sehen Sie sich doch mal den Pro Ceed Shooting Brake von Kia an. Ursprünglich dienten diese Shooting Brakes nämlich Jägern, die ein Fahrzeug brauchten, das mehr Platz für die Jäger-Utensilien bereit hielt als ein normaler Pkw und so wurden diese Fahrzeuge nicht selten von Hand gebaut oder wenigstens manuell modifiziert. Wie interpretiert Kia dieses klassische Thema?

Seit den 1960er Jahren findet sich unter den neuen Modellen kaum noch ein Shooting Brake. Einer der letzten Vertreter aus dieser Ära ist der berühmte Schneewittchensarg von Volvo. Der fast letzte und bei weitem exklusivste Vertreter dieser Bauart war der Aston Martin Lagonda Shooting Brake, eine Spezialanfertigung für Überbetuchte. Und dann sind da noch die Mercedes CLS und CLA Shooting Brake-Modelle, die 2012 beziehungsweise 2014 die Idee wieder belebten.

Bei Kia bringt mit dem Pro Ceed nun ein dynamisches Kombi-Coupé mit fünf Türen, dass ebenso wie seine kürzlich eingeführten Schwestermodelle der dritten Generation Ceed und Ceed Sportswagon auf der K2-Plattform steht. Der Shooting Brake ersetzt den coupéartigen Dreitürer. „Mit seiner Kombination von dynamischem Design und praktischen Qualitäten sticht er aus dem Angebot kompakter Familienautos deutlich hervor. Denn im Volumenbereich ist er der erste seiner Art, der beide Aspekte verbindet“, so Emilio Herrera, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe.

Mit geduckter Haltung, der Kia-typischen Tigernase und abfallender Dachlinie kommt der 4,61 Meter lange, 1,80 Meter breite und nur 1,42 Meter hohe Koreaner, der in Deutschland designt und entwickelt wurde, sportlich daher. Der Pro Ceed ist 5 Millimeter länger als der Kombi und gleichzeitig 43 Millimeter niedriger. Sein Heck mit dem durchgehenden Leuchtband und der für ein Coupé steil stehenden Heckscheibe (64,2 Grad) erinnert an das des Porsche Panamera GT.

Auch im Innenraum kommt eine sportliche Atmosphäre mit schwarzem Dachhimmel, Metall-Einstiegsleisten und unten abgeflachtem Lenkrad durch. Dank des Radstands von 2,65 Meter – wie bei den anderen Ceed-Modellen – ist das Platzangebot vorne gut. Schulter- und Beinfreiheit im Fond sind beachtlich. Heranwachsende sind hier gut untergebracht, Erwachsene haben auch keinen Grund zur Klage, sofern sie keine Sitzriesen sind. Das Gepäckfach fasst mindestens 594 Liter und ist somit nur geringfügig kleiner als beim Kombi (625 Liter).

Für den Vortrieb des Pro Ceed GT-Line stehen die aus der Ceed-Baureihe bereits bekannten 1,4-Liter Turbobenziner mit 140 PS (103 kW) sowie ein 1,6-Liter-Turbodiesel, der 136 PS (100 kW) leistet parat. Leistungsstarke GT-Versionen: Sein Publikumsdebüt feiert die dritte Ceed-Variante, der Pro Ceed und der neue Ceed GT, auf dem Pariser Autosalon Anfang Oktober. Beide GT Varianten haben einen 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung unter der Haube, der 204 PS (150 kW) leistet. Sein Drehmoment-Bestwert von 265 Newtonmeter erreicht der Vierzylinder zwischen 1500 und 4500 Umdrehungen.

Die Kraft wird serienmäßig mittels einer Sechs-Gang-Schaltung auf die Vorderräder gebracht. Für Schaltfaule ist optional für alle Motoren ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Bei den GT-Modellen haben die Ingenieure das Fahrwerk speziell abgestimmt um einen optimalen Fahrbahnkontakt in schnellen Kurven zu gewährleisten. Alle Motoren erfüllen die Euro 6d-Temp Norm. Der Diesel ist mit SCR-Kat und die Benziner mit einem Ottopartikelfilter ausgestattet.

Anfang nächsten Jahres stehen der Pro Ceed und auch der Ceed GT beim deutschen Handel. In Europa erwartet Kia, dass sich rund 20 Prozent aller Ceed-Käufer für einen Pro Ceed entscheiden werden. Die kompakte Ceed-Baureihe ist neben dem Sportage bei Kia Bestseller. Seit der Ceed-Einführung Ende 2006 konnte der koreanische Hersteller in Europa mehr als 1,3 Millionen Ceed-Verkäufe registrieren. Dynamisch und gut ausgestattet unterwegs zu sein und weder auf Sportlichkeit noch auf Ladekapazitäten zu verzichten hat aber auch seinen Preis. Was der neue Pro Ceed, der nur in der GT-Line und GT-Version erhältlich ist, und auch der Ceed GT kosten ist allerdings noch ein Geheimnis. (ampnet/uk)

RENAULT KADJAR MIT NOCH MEHR KOMFORT, MARKANTER OPTIK UND NEUEN MOTOREN

Modellpflege für den Renault Kadjar: Mit dezent geschärfter Optik, neuen Komfortdetails und hochmodernen, abgasarmen Motoren erhält der Kompakt-SUV eine kräftige Auffrischung. Der weltweite Bestseller mit 450.000 verkauften Exemplaren seit der Einführung 2015 bekommt im Zuge der Aktualisierung eine modifizierte Front- und Heckpartie mit noch markanterer Lichtsignatur. Den Innenraum kennzeichnen unter anderem der 7-Zoll-Touchscreen für das Online-Infotainmentsystem Renault R-LINK 2 in neuem Design sowie die ergonomisch optimierten Bedienelemente für die Klimaanlage. Das Antriebsspektrum umfasst zwei Turbobenziner mit Partikelfilter und zwei BLUE dCi Turbodiesel mit SCR-Katalysator. Wie bislang wird der Kadjar sowohl mit Frontantrieb als auch mit variablem Allradantrieb lieferbar sein. Marktstart für die aktualisierte Variante des SUV-Modells in Deutschland ist Januar 2019.

Typisch für die jüngste Evolutionsstufe des Kadjar sind die markanten Tagfahrlichter in C-Form, in die als Novum die LED-Blinker integriert sind. In den Versionen mit Voll-LED-Scheinwerfern Pure Vision sind auch die Nebelscheinwerfer in LED-Technik gehalten. Ihr rechteckiges Design betont den robusten SUV-Charakter des Kadjar. Auch für die hinteren Blinker setzt Renault künftig LEDs ein, ebenso für die Rückfahrscheinwerfer und die neu gestalteten Nebelschlussleuchten.

Zusätzlich überarbeiteten die Designer im Rahmen der Modellpflege den Kühlergrill. Dieser präsentiert sich im Vergleich zum bisherigen Kadjar breiter und beinhaltet neue Chromzierelemente. Die Stoßfänger vorne und hinten zeigen sich ebenso in neuer Optik. Weitere Designmerkmale sind die Haifischantenne in den oberen Ausstattungsniveaus, neue 17- und 19-Zoll-Räder sowie die drei neuen Karosserielackierungen „Ural Grün”, „Iron Blau” und „Highland Grau”.

HOCHEFFIZIENTE MOTOREN MIT MODERNSTER ABGASREINIGUNG

Als Motorisierungen für den Kadjar stehen je zwei Turbobenzin- und Turbodieselaggregate zur Wahl. Alle Motorisierungen sind nach dem neuen, realitätsnahen WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) homologiert und erfüllen dank modernster Abgasreinigung die Schadstoffnorm Euro 6d-Temp. Weitere Kennzeichen der Downsizing-Vierzylinder sind Start-Stopp-System und Direkteinspritzung.

Die neuen Turbobenziner TCe 140 GPF und TCe 160 GPF mit 1,3 Liter Hubraum bieten exzellente Laufruhe sowie kraftvollen Durchzug. Die Vierzylinder sind mit einem Rußpartikelfilter (Gasoline Particulate Filter = GPF) ausgestattet. Dieser sammelt die in den Abgasen enthaltenen Feinstaubpartikel in einer wabenförmigen mikroporösen Struktur und beseitigt sie durch regelmäßige Verbrennung.

Um maximale Zuverlässigkeit sicherzustellen, absolvierten die 1,3-Liter-Benziner im Zuge ihrer Entwicklung 40.000 Stunden auf dem Prüfstand. Dies entspricht einer achtstündigen Nutzung Tag für Tag über einen Zeitraum von 14 Jahren. Renault bietet den TCe 140 GPF und TCe 160 GPF jeweils mit 6-Gang-Schaltgetriebe und dem Doppelkupplungsgetriebe EDC an.

DIESELMOTOREN MIT SCR-KATALYSATOR

Die beiden Diesel BLUE dCi 115 und BLUE dCi 150 verfügen über den SCR-Katalysator zur Verringerung der Stickoxid (NOX)-Emissionen. Zusätzlich bieten die Selbstzünder mehr Leistung und Drehmoment. Der BLUE dCi 115 mobilisiert 5 PS und 10 Nm mehr als sein Vorgänger. Der neue BLUE dCi 150 stellt 20 PS mehr zur Verfügung als der bisherige Topdiesel im Kadjar. Renault bietet ihn mit Front- und variablem Allradantrieb an.

TOUCHSCREEN-MULTIMEDIASYSTEM R-LINK 2 IN NEUEM LOOK

Im Innenraum sticht der nahtlos in die Oberfläche der Mittelkonsole integrierte 7-Zoll-Touchscreen für das Online-Infotainmentsystem Renault R-LINK 2 ins Auge. In die Benutzeroberfläche integriert sind als Neuheit Funktionen wie An/Aus, Home oder die Lautstärkeregelung, die bislang mit eigenen Tastern neben dem Bildschirm bedient wurden. Das System erlaubt außerdem die Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto. Damit können User beliebte mobile Apps von ihrem Endgerät schnell und intuitiv über die Bedienelemente des Fahrzeugs nutzen – per Sprachsteuerung, am Lenkrad oder über den Touchscreen.

OPTIMIERTE ERGONOMISCHE GESTALTUNG

Direkt unterhalb des R-LINK 2 Monitors finden sich die ebenfalls aktualisierten Bedienelemente der Klimaautomatik. Diese verfügt nun statt über zwei über drei griffgünstig angeordnete Drehregler für Temperatur und Gebläsestufe. Dank neuer Lüftungsdüsen an der Rückseite der Mittelkonsole profitieren auch die Fondpassagiere von einer optimierten Luftzirkulation. Weiterer Komfortgewinn für Mitreisende auf den Rücksitzen sind zwei USB-Schnittstellen für Smartphones, Tablets und Spielkonsolen.

Ebenfalls neu: Die Taster der elektrischen Fensterheber in den Türverkleidungen sind mit den Bedienelementen für die Außenspiegel in einem Feld zusammengefasst und hinterleuchtet, was ihre Nutzung bei Dunkelheit erleichtert. Beim Ein- und Aussteigen erhellen außerdem Leuchten an der Unterseite der Außenspiegel den Boden.

Hinzu kommen größere Getränkehalter in der Mittelkonsole sowie die ebenfalls vergrößerten Ablagefächer in den Vordertüren, die jetzt auch 1,5-Liter-Wasserflaschen aufnehmen können.

KOMFORTABLE SITZE MIT NEUEN POLSTERSTOFFEN

Das Interieur des Kadjar charakterisieren darüber hinaus Türöffner, Einfassungen für die Lüftungsdüsen und Zierelemente an der Mittelkonsole in Mattchrom-Look. Sie sorgen für einen gehobenen Qualitätseindruck ebenso wie neue Stoffpolster mit abgesteppten Nähten und 3-D-Textur je nach Ausstattung.

Dank ausziehbarer Oberschenkelauflage und verstellbarer Mittelarmlehne bieten die Vordersitze des Kadjar künftig noch mehr Komfort. Zusätzlich sind sie mit so genanntem „Dual Density”-Schaumstoff in zwei Stärken gepolstert, so dass sie zugleich guten Halt und ein Höchstmaß an Bequemlichkeit auf langen Reisen bieten. AK

Kia Ceed Sportswagon ab sofort bestellbar

Wenige Wochen nach dem neuen Kia Ceed geht die dritte Generation des Ceed Sportswagon an den Start. Mit 4,60 Meter ist der Kombi knapp zehn Zentimeter länger. Das Gepäckraumvolumen fasst 625 Liter. Die Motorenpalette erfüllt die Abgasnorm Euro 6d-Temp, das Fahrwerk wurde straffer abgestimmt. Mit an Bord ist nun auch ein Stauassistent. Der in Deutschland designte und entwickelte Ceed Sportwagon kann ab sofort bestellt werden. Marktpremiere ist am 29. September.

Die dreigeteilte Rücksitzbank (40:20:40, je nach Ausführung) lässt sich per Hebel vom Gepäckraum aus umklappen. Das maximale Fassungsvermögen beträgt 1694 Liter. Serienmäßig verfügt der Kombi über Ablagefächer im Gepäckraumboden sowie eine Dachreling für weitere Transport-Optionen. Erhältlich sind zudem ein Gepäckraumtrennsystem auf Schienenbasis und eine elektrische Heckklappe.

Die Antriebspalette von Ceed und Ceed Sportswagon ist identisch und umfasst fünf Motoren mit 100 bis 140 PS. Das kraftvollste Triebwerk ist ein neuer 1,4-Liter-Turbobenziner, der den Ceed Sportswagon in 8,9 Sekunden auf Tempo 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h ermöglicht. Zur Wahl stehen zwei weitere Benziner – ein 1.0 T-GDI und ein 1,4-Liter-Saugmotor – sowie zwei Varianten eines neuen 1,6-Liter-Diesels. Beide Turbobenziner verfügen über einen Ottopartikelfilter, die beiden Diesel über eine Kombination von NOx-Speicherkatalysator und SCR-System. Sechsgang-Schaltgetriebe sind Standard, für den 1.4 T-GDI und den stärkeren 1.6 CRDi ist auch ein sieben-stufiges Doppelkupplungsgetriebe mit Sportmodus erhältlich.

Die Sicherheitsausstattung beinhaltet serienmäßig Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, aktiven Spurhalteassistent, Fernlichtassistent und Müdig-keitswarner. Zu den weiteren Assistenzsystemen, die je nach Ausführung erhältlich sind, gehören der Stauassistent, intelligentes Parksystem, Spurwechselassistent, Querverkehrwarner und Verkehrszeichenerkennung.
Der Ceed Sportswagon wird in fünf Ausführungen angeboten. Er kostet in der Einstiegsversion 1.4 Attract 16 990 Euro. (ampnet/deg)

RENAULT CLIO UND MÉGANE GRANDTOUR SIND „AUTO TEST SIEGER” 2018

KLASSENSIEGE BEI DEN KLEIN- UND KOMPAKTWAGEN

Renault Clio ENERGY TCe 120 und Mégane Grandtour TCe 130 sind der Kleinwagen und das Kompaktmodell mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem deutschen Markt. Zu diesem Ergebnis kommt die Erhebung „AUTO TEST Sieger” 2018 der Zeitschrift „AUTO TEST”. Damit zählen die Renault Modelle zu den insgesamt neun Gewinnern der Auszeichnung. Die Preisverleihung fand am 17. Juli in Köln statt.

Die „AUTO TEST Sieger” werden seit 2008 jährlich ermittelt. Die Basis für die Auszeichnung liefern die Ergebnisse der rund 500 Fahrzeugtests, welche die „AUTO TEST” Redaktion pro Jahr durchführt. Neben Kriterien wie Beschleunigung, Durchzugsvermögen, Bremsweg und Verbrauch fließen dabei auch Fahrzeugqualität, Sicherheit, Wiederverkauf, Aufpreisgestaltung und Betriebskosten in die Bewertung ein. Zusätzlich zum Gesamtsieger und dem Gewinner der Importwertung kürt „AUTO TEST” auch die Preis-Leistungs-Sieger in den sieben Kategorien Kleinstwagen, Kleinwagen, Kompakte, Mittelklasse, Obere Mittelklasse, Vans und SUVs.

Der Clio ENERGY TCe 120 überzeugte die Tester mit hoher Wirtschaftlichkeit und einem attraktiven Preis. Den Mégane Grandtour ENERGY TCe 130 kennzeichnet neben günstigen Verbrauchs- und Emissionswerten insbesondere seine Innenraumvariabilität. Für den Kompaktklassekombi ist zusätzlich zu der im Verhältnis 1/3:2/3 teilbaren Rückbanklehne die umklappbare Beifahrersitzlehne verfügbar, so dass sich Gegenstände bis 2,7 Meter Länge transportieren lassen. AK

Kia Sportage kommt mit neuer Ausstattung und Mildhybrid

Kia hat den Sportage überarbeitet und bringt die neue Version des Kompakt-SUVs am 1. August in Deutschland auf den Markt. Als erstes Modell der Marke ist der Sportage nun mit einem Diesel-Mildhybridantrieb auf 48-Volt-Basis erhältlich. Zudem entsprechen sämtliche Motoren der Abgasnorm Euro 6d-Temp. Im Zuge der Überarbeitung wurde darüber hinaus das Design modifiziert und das Angebot an Sicherheits- und Infotainmentsystemen erweitert.

Beim Sportage 2.0 CRDi Eco-Dynamics Plus, der 185 PS (136 kW) leistet und 400 Nm Drehmoment mobilisiert, wird der 2,0-Liter-Turbodiesel durch einen Elektroantrieb unterstützt. Er beinhaltet eine 48-Volt-Batterie sowie einen 12 kW starken Startergenerator und ermöglicht das Abschalten des Verbrennungsmotors auch im Fahrbetrieb, etwa beim Ausrollen oder Bremsen. Gegenüber dem bisherigen 2.0 CRDi reduziert der Mildhybridantrieb die CO2-Emissionen je nach Ausführung um bis zu zehn Prozent (ab 138 g/km).

Neu in der Antriebspalette ist ein 1.6 CRDi, der den 1,7-Liter-Diesel ablöst und der in zwei Varianten mit 115 PS oder 136 PS angeboten wird. Bei den Benzinern sind ein 177 PS starkes 1,6-Liter-Turbotriebwerk und ein 1.6 GDI mit 132 PS erhältlich. Die drei Diesel verfügen jeweils über einen NOx-Speicherkatalysator und einen SCR-Katalysator, die beiden Benziner über einen Ottopartikelfilter. Je nach Motorisierung kann der Sportage mit Front- oder Allradantrieb bestellt werden. Standardmäßig sind alle Motoren mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Für den 1.6 T-GDI AWD und den 1.6 CRDi 136 AWD werden siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe angeboten, der serienmäßig allradgetriebene 2,0-Liter-Diesel ist mit einer Acht-Stufen-Automatik erhältlich.
Erkennungszeichen des Modelljahrgangs 2019 sind neu gestaltete Stoßfänger, Scheinwerfer, Rückleuchten und Leichtmetallfelgen sowie seitliche Chromleisten und fünf neue Karosseriefarben. Die Sportausführung GT Line zeigt einen neuen Kühlergrill und neu gestaltete LED-Nebelscheinwerfer. Innen präsentiert sich der Sportage mit einem neuen Lenkrad und einer veränderten Instrumenteneinheit. Für den GT Line sind optional neue Ledersitzbezüge in Schwarz mit roten Nähten erhältlich.

LED-Scheinwerfer sind in der neun Frontoptik – je nach Ausführung – inbegriffen. Die Palette der Assistenzsysteme wurde um eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-Funktion, eine Rundumsichtkamera und einen Müdigkeitswarner ergänzt.
Die Basisausstattung umfasst neben Klimaanlage und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen einen Sieben-Zoll-Touchscreen, Smartphone-Integration, Rückfahrkamera, Geschwindigkeitsregelanlage, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Dämmerungssensor und beheizbare Außenspiegel. Das Einstiegsmodell Sportage 1.6 GDI Edition 7 kostet 22 490 Euro.
Die Mildhybridversion wird in den Ausführungen Spirit, GT Line und Platinum Edition angeboten. Der 2.0 CRDi Ecodynamics Plus Spirit, der serienmäßig unter anderem 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Stoffsitze mit Lederapplikationen, Sitzheizung, 8-Zoll-Kartennavigation, Premium-Soundsystem, LED-Scheinwerfer und Smart-Key bietet, kostet 38 490 Euro. (ampnet/deg)

Suzuki Jimny kommt mit scharfen Kanten zurück

Zwei Jahrzehnte nach dem Debüt der ersten Generation geht im Herbst dieses Jahres der neue Suzuki Jimny an den Start. Der Leiterrahmen wurde verstärkt, das kantige Design beibehalten und das Fahrwerk definiert sich über Starrachsen vorne und hinten mit Längslenkern und Panhardstab. Der Allradantrieb Allgrip Pro mit Geländeuntersetzung ist zuschaltbar. Als Motor kommt ein 1,5-Liter-Benziner zum Einsatz, der 102 PS leistet. Der Verbrauch soll je nach Getriebe bei 6,2 bis 6,9 Liter liegen. Erstmals bei Suzuki ist eine Verkehrszeichenerkennung im Programm. Der Jimny wird in den Ausstattungslinien Comfort und Comfort Plus verfügbar sein.

Sieben Außenlackierungen umfasst das Farbprogramm für den neuen Jimny, darunter drei Zweifarben-Lackierungen mit jeweils schwarzem Dach sowie zwei neu und exklusiv für den Jimny entwickelte Farbtöne: „Kinetic Yellow“ und „Jungle Green“. Die A-Säulen sind steiler gestaltet, die Motorhaube flacher und der schwarze Kühlergrill mit Vertikalstreben, die Rundscheinwerfer und die separaten Blinkleuchten erinnern an vergangene Offroad-Klassiker von Suzuki. Auch die Regenrinnen oberhalb der Seitenfenster stehen den Vorgängern hinsichtlich der Funktionalität in nichts nach.

Suzuki verzichtet nach eigenen Aussagen auf „überflüssige Farben und Dekors“, um den Fokus auf das Fahren zu lenken. Auf der horizontal gestalteten Armaturentafel helfen vertikale Linien an Instrumenteneinheit und Mittelkonsole dem Fahrer dabei, in rauem und steinigem Gelände eine Schräglage des Fahrzeugs zu erkennen.

Die Instrumenteneinheit und die daneben angeordneten Teile besitzen eine kratzfeste, angeraute Oberfläche, Griffe und Schalter sollen selbst bei Fahrten im Gelände sowie im Arbeitseinsatz mit Handschuhen einfach und sicher bedient werden können. Die Instrumente sitzen in kubischen Gehäusen und sind stets beleuchtet.

Das Gepäckabteil lässt sich durch Umklappen der im Verhältnis 50:50 geteilten Rücksitze auf 377 Liter Ladevolumen erweitern. Das sind 53 Liter mehr als beim Vorgänger. Der Ladeboden ist mit der in der Ausstattungslinie Comfort Plus serienmäßigen Laderaumbox komplett flach, die Sitze und Innenverkleidung wurden so gestaltet, dass sich die Breite des Innenraums bestmöglich ausnutzen lässt. Die Rückseite der hinteren Sitze und der Boden des Laderaums sind mit Kunststoff verkleidet, um Schmutz und Flecken leicht entfernen zu können. Vorrichtungen für Gepäckhaken und andere Befestigungen an den Seiten und im Boden sollen eine flexible Nutzung des Kofferraums erlauben.

Ein neuer X-Träger und zwei zusätzliche Querträger erhöhen die Verwindungssteifigkeit des Leiterrahmens. Für das Überwinden von Hindernissen und das Bewältigen steiler Anstiege verfügt der Jimny über einen Böschungswinkel vorn von 36 Grad, einen Rampenwinkel von 27 Grad und einen Böschungswinkel hinten von 48 Grad.

Wie sein Vorgänger verfügt der neue Jimny über den zuschaltbaren Suzuki Allradantrieb Allgrip Pro mit Geländeuntersetzung. Per von Hand betätigtem Wählhebel, der direkt mit dem Verteilergetriebe verbunden ist, kann der Fahrer ganz einfach zwischen Zweirad- (2H), Allradantrieb (4H) und Untersetzung (4L) wechseln. Bei aktivierter Geländeuntersetzung wird in allen Gängen zusätzliches Drehmoment an die Räder geschickt, um auf rauem Terrain und steilen Anstiegen ausreichend Antriebskraft sicherzustellen.

Bei Traktionsverlusten an diagonal gegenüberliegenden Rädern wird das Antriebsmoment über einen von der Traktionskontrolle ausgelösten gezielten Bremseneingriff am durchdrehenden Rad an die Räder mit der höheren Traktion geleitet. Dieses System erlaubt ein Weiterfahren auf glatter und unebener Fahrbahn mit unterschiedlicher Beschaffenheit links und rechts. In allen Versionen ist der Jimny zudem mit einer Berganfahrhilfe und einer Bergabfahrhilfe ausgerüstet.

Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über ein manuelles Fünfganggetriebe. Der Schalthebel wurde neu gestaltet, um Vibrationen zu reduzieren. Optional ist ein ebenfalls modifiziertes Vierstufen-Automatikgetriebe verfügbar.

Die Dual-Sensor-gestützte aktive Bremsunterstützung (DSBS – Dual Sensor Brake Support) erkennt eine drohende Kollision mit einem anderen Fahrzeug oder Fußgänger und warnt den Fahrer optisch und akustisch. Betätigt der Fahrer die Bremse, liefert das System zusätzliche Bremsunterstützung. Bleibt eine Reaktion des Fahrers aus, wird das Fahrzeug automatisch abgebremst, um einen Zusammenstoß zu verhindern oder die Unfallfolgen zu verringern. DSBS ist in allen Ausstattungslinien ebenso an Bord wie eine Müdigkeitserkennung, ein Spurhaltewarnsystem und ein Fernlichtassistent.

Erstmals in einem Suzuki Modell verfügbar ist eine Verkehrszeichenerkennung, die ebenfalls zum Serienumfang gehört. Mit Hilfe der Kamera des DSBS erkennt das System aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote sowie deren Aufhebung und zeigt die Verkehrszeichen im Multifunktions-Display des Jimny an.
Komplettiert wird die Sicherheitsausstattung durch sechs Airbags, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP3 sowie eine Reifendruckkontrolle. Die energieabsorbierende Karosserie mit „Total Effective Control Technology“ (TECT) nimmt die bei einem Aufprall entstehenden Kräfte optimal auf und baut sie effektiv ab.

Preise gibt Suzuki bisher nicht bekannt. (ampnet/deg)

Neuer Peugeot 508: ab sofort bestellbar

  • Am 03. Juli 2018 ist Bestelleröffnung des neuen Peugeot 508
  • Sportliche Limousine mit neuester Motorentechnologie und neuesten Fahrerassistenzsystemen
  • Hochwertiger Innenraum und überarbeitete Version des Peugeot i-Cockpit®

Im März 2018 wurde der neue Peugeot 508 in Genf erstmals öffentlich vorgestellt, ab sofort ist die sportliche Mittelklasse Coupé-Limousine deutschlandweit bei allen Peugeot Händlern und Niederlassungen bestellbar. Mit markantem Design, modernsten Fahrerassistenzsystemen wie Night Vision und effizienten Euro 6d-TEMP-Motoren setzt das jüngste Modell der Löwenfamilie neue Maßstäbe. Der neue Peugeot 508 ist zu einem Einstiegspreis ab 31.250 Euro erhältlich. Die ersten Auslieferungen erfolgen im Herbst 2018.
„Der neue Peugeot 508 wird das Flaggschiff für die Marke Peugeot. Seine Ausstrahlung, sein Charakter und seine Fahreigenschaften sprechen für sich. Ab Herbst 2018 wird er beim Händler stehen. Für alle diejenigen, die als erste den neuen Peugeot 508 fahren wollen, kann er ab sofort bestellt werden,“ so Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland.

Sportliches Design, hochwertige Ausstattung

Das neue, dynamisch konstruierte Design des Peugeot 508 überzeugt mit einer flachen Motorhaube und einem schlanken Kühlergrill samt integriertem Löwen-Logo. Mit nur 1,40 Metern ist die Coupé-Limousine sechs Zentimeter niedriger als ihr Vorgänger. Basierend auf der Ausstattungslinie Active ist der neue Peugeot 508 außerdem in den höheren Ausstattungen Allure und GT erhältlich. Im Innenraum des neuen Peugeot 508 kommen hochwertige Materialien wie Nappa-Leder, Seidenmatt-Chrom, Klavierlack und Echtholz zum Einsatz.

Überarbeitetes Peugeot i-Cockpit® und effiziente Motoren

Mit dem neuen Peugeot 508 wurde auch das Peugeot i-Cockpit® überarbeitet: das kompakte Lenkrad, der 8 bzw. 10-Zoll-HD-Touchscreen und das Kombiinstrument mit 12,3 Zoll hochauflösender Digitalanzeige sind noch feiner aufeinander abgestimmt. Das Peugeot i-Cockpit® umfasst alle Informationen, die der Fahrer während der Fahrt direkt in seinem Blickfeld benötigt. Der in der Mittelkonsole angebrachte HD-Touchscreen bietet dem Fahrer unter anderem komfortablen Zugriff auf Radio, Klimaanlage, Navigationssystem und der Funktion Mirror Screen.

Sicherheit und Komfort werden bei Peugeot groß geschrieben. Das Ausstattungsangebot umfasst fortschrittliche Technologien wie unter anderem das moderne Nachtsichtsystem Night Vision, den Müdigkeitswarner, den automatischen Geschwindigkeitsregler ACC mit Stop&Go-Funktion oder den Toterwinkelassistenten.

Neben den modernen Fahrerassistenzsystemen sorgt auch das neue Achtgang-Automatikgetriebe EAT8 für ein komfortables Fahrgefühl. Es ermöglicht schnellere und geschmeidigere Gangwechsel, die sich bis zu sieben Prozent auf die Kraftstoffersparnis auswirken. Auch die im neuen Peugeot 508 verwendeten PureTech-Benzin- oder BlueHDi-Dieselmotoren sorgen für einen geringeren Verbrauch und niedrigere Emissionen. Alle Motoren erfüllen bereits die strengere Euro 6d-TEMP-Norm, die ab dem 1. September 2019 in Kraft tritt. AK

Weitere Informationen und den Konfigurator zum neuen Peugeot 508 finden Sie unter https://www.peugeot.de/neuer-peugeot-508-limousine.html.

Ab sofort erfüllen alle PEUGEOT-Motoren strenge Abgasnorm Euro 6d-TEMP

  • Ab Juli 2018 sind alle Personenfahrzeuge mit Diesel- und Benzinmotoren (außer der Peugeot 108) ausschließlich mit Euro 6d-TEMP-Motorisierungen erhältlich
  • Neue Modelle 508 und Rifter ab Herbst erfüllen ebenfalls die strenge Abgasnorm Euro 6d-TEMP
  • Neueste Filter- und Katalysator-Technologien für umweltschonende und gleichzeitig leistungsstarke PureTech-Benzinmotoren und BlueHDi-Dieselmotoren
  • Diesel-Sorglos-Garantie gibt Leasing-Kunden von Peugeot zusätzliche Sicherheit

Peugeot bleibt Vorreiter bei Motoren mit bestmöglicher Umwelteffizienz: Ab sofort erfüllen alle Personenfahrzeuge von Peugeot mit Dieselmotoren die strenge Abgasnorm Euro 6d-TEMP, die ab 1. September 2019 für alle Fahrzeuge gilt. Dasselbe gilt für sämtliche Personenfahrzeuge mit Benzinmotoren, mit Ausnahme des Modells 108, der die Abgasnorm Euro 6c erfüllt, die ab dem 1. September 2018 für alle Fahrzeuge verpflichtend wird. Die Zielsetzung von Peugeot, bis 2020 die CO2-Emissionen auf 91 g/km zu senken, liegt deutlich unter der europäischen Vorgabe von 95 g/km. Hierfür entwickelt Peugeot die fortschrittlichen BlueHDi-Dieselmotoren und die PureTech-Benzinmotoren sowie die Partikelfilter und SCR-Technologien stetig weiter.
Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland: „Die Groupe PSA bot als erstes Unternehmen eine Motorentechnologie mit der aktuell strengsten Abgasnorm Euro 6d-TEMP an. Und erneut sind wir Vorreiter: Bereits jetzt sind alle Diesel- und Benzinmotoren für unsere PKW – außer der Peugeot 108 – mit dieser Technologie bestellbar. Dazu bieten wir Transparenz in der Kommunikation mit unter realen Bedingungen getesteten Verbrauchswerten und wir geben Sicherheit mit der Diesel-Sorglos-Garantie von Peugeot. Unsere Kunden können sich in Zeiten von Fahrverboten und Abgasskandalen auf Peugeot verlassen.“

BlueHDi-Technologie: Innovative Kombination mehrerer Verfahren

Bereits im Dezember 2017 erfüllte der Peugeot 308 BlueHDi als erstes verfügbares Automodell auf dem deutschen Markt die Abgasnorm Euro 6d-TEMP.1 Seit 2. Juli 2018 halten alle Personenfahrzeuge von Peugeot mit Dieselmotoren die strenge Norm ein. Die BlueHDi-Technologie beruht auf der innovativen Kombination von gleich drei Verfahren zur Abgasreinigung. Der effiziente Partikelfilter FAP beseitigt bis zu 99,9 Prozent der Feinstaubemissionen. Die selektive katalytische Reduktion (SCR) reduziert den Ausstoß von Stickoxiden um 90 Prozent. Die Gase Kohlenwasserstoff und Kohlenmonoxid verwandelt der Oxidationskatalysator in Wasser und Kohlendioxid. Der Stickoxid-Ausstoß bewegt sich damit auf dem Niveau von Benzinmotoren, der Ausstoß von Kohlendioxid liegt im Vergleich sogar um 15 Prozent darunter. Gleichzeitig verbraucht der BlueHDi-Motor circa 20 Prozent weniger Kraftstoff als ein Benzinmotor.

Preisgekrönte PureTech-Motoren

Die neuen Dreizylinder-PureTech-Motoren sind nicht nur leichter und kompakter als die vorherigen Vierzylindermotoren. Peugeot optimierte die Verbrennung, reduzierte die Reibung und steigerte damit die Effizienz der Motoren. Der neue Partikelfilter mit passiver Regeneration verringert den Partikelausstoß mit einer Reinigungseffizienz von über 75 Prozent. Insgesamt senken sich durch die neue Motorentechnologie der Verbrauch und die CO2-Emissionen gegenüber den Motoren der Vorgängergeneration um bis zu 25 Prozent. Die Folge: Das Engine Technology International Magazine zeichnete den 1,2 l Dreizylinder-PureTech-Benzinmotor von Peugeot 2018 zum vierten Mal in Folge in der Kategorie 1,0 – 1,4 l als „Engine of the Year“ aus.2

Eine umfassende Garantie

Dank der neuesten Motorentechnologie der Peugeot BlueHDi-Dieselmotoren müssen sich Kunden der Löwenmarke keine Sorgen um Dieselfahrverbote machen. Wer einen Leasing-Vertrag für einen Peugeot Diesel 308, 2008, 3008, 5008 oder neuen 508 sowie Rifter mit einer Euro 6-Norm-Motorisierung bis zum 30. September 2018 abschließt, fährt entspannt: Im Falle eines Diesel-Fahrverbotes in deutschen Innenstädten, mit einer ununterbrochenen Laufzeit länger als 30 Tage, kann das Fahrzeug beim Peugeot-Händler ohne zusätzliche Kosten in ein Peugeot-Modell zum Beispiel mit Benzinmotor umgetauscht werden. AK

Weitere Informationen zu den neuesten Motorentechnologien finden Sie unter: https://www.peugeot.de/modernste-benzin-und-dieselmotoren-von-peugeot.html.

1 Auto Bild, Heft Nr. 52, 29. Dezember 2017
2 http://www.ukimediaevents.com/engineoftheyear/results.php?id=85

Vorstellung Citroën Berlingo: Hochdach-Pionier im Doppelformat

Es gibt Vans, und es gibt Hochdachkombis. Erstmals erschien diese Mixtur aus Pkw und Lieferwagen 1996 in Gestalt des Citroën Berlingo, dem sehr schnell Wettbewerber wie Renault Kangoo, VW Caddy und Opel Combo folgen sollten. Im Gegensatz jedoch zur klassischen Großraumlimousine hielten die Fans entgegen allen SUV-Trends dem Franzosen die Treue. 3,3 Millionen Exemplare wurden in den vergangenen 22 Jahren verkauft und noch 2017 liefen mit über 165 000 Exmplaren so viele Berlingo wie niemals zuvor vom Band. Im September rollt nun die dritte Generation zu Preisen ab 19 090 Euro an den Start: Im aktuellen Citroën-Design mit zweigeteilten Tagfahrlicht- und abgerundeten Hauptscheinwerfern, den inzwischen markentypischen „Airbumps“ auf den Flanken sowie den Kerntugenden eines jeden Freizeit- und Familienautos.

Dazu gehören in erster Linie die üppige Geräumigkeit und erstaunliche Variabilität. Erstmals in zwei Längen mit 4,40 Meter als Variante M oder 4,75 Meter als XL, bietet der neue Berlingo als Fünf- oder Sieben-Sitzer mehr Platz und Vielseitigkeit als je zuvor. Schon in der kurzen Version wuchs der Kofferraum um 100 auf 775 Liter, in der Langversion sind es sogar 1050 Liter. Die Sitze sind, ähnlich wie im jüngst vorgestellten C4 Cactus, zu äußerst bequemen Sessel geformt, leider mit ebenso wenig Seitenhalt. Die Beinfreiheit in der zweiten Reihe erreicht Luxuslimousinen-Niveau und die drei Einzelsitze im Fond können mit einem einfachen Handgriff, auch vom Kofferraum aus, zu einer ebenen Fläche nach vorn umgeklappt werden. Zusammen mit der klappbaren Beifahrersitzlehne ergibt sich so eine 2,70 Meter lange Ladefläche in der M-Version und bis zu 3,05 Meter im XL.

Zwei weit öffnende Schiebetüren gewähren, vor allem in engen Parkbuchten, einen ungehinderten Ein- und Ausstieg. Auch die separat öffnende Heckscheibe ist ungemein praktisch, wenn es zum Öffnen der großen Heckklappe nicht reicht oder nur mal kurz etwas aus dem Kofferraum geholt werden muss. Dazu gesellen sich 28 über das ganze Fahrzeug verteilte Stauräume, so etwa im Boden hinter den Vordersitzen, in der Mittelkonsole sowie zwei Handschuhfächer, in denen insgesamt noch einmal bis zu 186 Liter untergebracht werden können.

Ein im Wortsinn echtes Highlight ist das „Modutop“ genannte Multifunktionsdach (Serie in Topversion „Shine“, sonst 900 Euro), bestehend aus vielen Staufächern vorne und hinten sowie einem transparenten Mittelsteg, in dem die abgelegten Sachen sichtbar sind, Panoramaglasdach und verschiedenen Beleuchtungselementen.

Auf dem aktuellen Stand ist der französische Familien- und Freizeitfrachter in puncto zeitgemäßer Sicherheits- und Infotainment-Systeme. Hat man die richtigen Ausstattungen und Optionen gewählt, sorgen im Berlingo im besten Fall nicht weniger als 19 Assistenzsysteme für sicheres Vorankommen. Darunter ein aktiver Tempomat mit Kollisionswarner und Notbremsfunktion, eine Rückfahrkamera mit 180-Grad-Rundumsicht, Toter-Winkel- und Müdigkeitsassistent, Anhängerstabilisator, Grip Control inklusive Bergabfahrhilfe und ein farbiges Head-up-Display. Auch ein 8-Zoll-Touchscreen-Tablet samt Smartphone-Integration und kabellosem Aufladen desselben finden sich in der Topausstattung „Shine“ oder in der Optionsliste.

Unterwegs gibt der Berlingo den spurtreuen Gefährten. Wie von einem Franzosen nicht anders zu erwarten ist das Fahrwerk betont komfortabel abgestimmt, die Lenkung ausreichend direkt. Auch auf schlechtem Untergrund bleibt der Wagen gelassen und schluckt souverän große wie kleine Stöße. Kleines Manko: Durch den hohen Karosserieaufbau und die leicht erhöhte Sitzposition sollte man – allen Hinterbänklern zuliebe – auf sportliche Kurverei verzichten.

Schon der bekannte 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 110 PS hält die Fuhre locker knurrend in Schwung und brummelt via gut gestuftem Sechsganggetriebe in 13,0 Sekunden auf Tempo 100. Noch etwas flotter geht’s mit dem neuen 1,5-Liter–Diesel mit 130 PS (ab 26 390 Euro), der dafür knapp eine Sekunde weniger benötigt. Nur in dieser Version ist außerdem das empfehlenswerte achtstufige Automatikgetriebe EAT8 (2000 Euro) zu haben, das wie schon im noblen Konzernbruder DS7 Crossback für ebenso geschmeidige wie schnelle Gangwechsel sorgt. Auf die Lenkradpaddles hätten sie im Berlingo allerdings getrost verzichten können.

Mit dem Marktstart im September ist außerdem ein kleiner Diesel mit 100 PS im Programm, eine stärkere Variante des Drei-Zylinder-Turbobenziners mit 130 PS folgt im Sommer 2019. Alle Motoren erfüllen die Euro 6d-Temp, mit der man – vorerst – vor möglichen städtischen Einfahrverboten der nächsten Zeit sicher ist.

Die Preisgestaltung ist erneut etwas knifflig. In der Grundausstattung „Start“ ab 20 090 Euro ist zwar schon das Sicherheitspaket inklusive Spurassistent, Müdigkeitswarner, Notbremsassistent und Verkehrszeichenerkennung an Bord, ansonsten ist die Serienausstattung aber arg kurz. In der M-Version fehlt hier sogar die zweite Schiebetür. Die gibt es erst ab der zweiten Ausführung „Live“, ebenso wie eine Gepäckraumabdeckung sowie eine Audio- und Klimaanlage. Wer die neuen Features des Berlingo nutzen will, muss schon mindestens die Option ,,Feel“ (ab 23 140 Euro) mit den drei klappbaren Einzel- und Beifahrsitzen, Klimaautomatik, Acht-Zoll-Touchscreen samt Smartphone-Integration und Dachablagen oder gleich das Topmodell ,,Shine“ (ab 24 640 Euro) inklusive Head-up-Display und „Modutop“ ordern. Die ML-Langversion kostet jeweils 1200 Euro Aufpreis. (ampnet/fw)