Nissan lockt Dieselkäufer mit einer Garantie gegen Fahrverbote

Die Diskussion um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge verunsichert Kunden so sehr, dass viele fürchten, ihr Auto nicht mehr immer und überall nutzen zu können. Mit einer „Innenstadtgarantie“ verspricht der japanische Hersteller ihnen diese Sorge zu nehmen, jedenfalls für seine Crossover-Modelle X-Trail und Qashqai mit Dieselmotor. Sollten Käufer von einem Fahrverbot betroffen sein, können sie ihren X-Trail oder Qashqai bei ihrem Nissan Händler zurückgeben.

Was auf den ersten Blick wirkt wie ein verfrühter Aprilscherz entpuppt sich bei näherem Hinsehen als eine Mischung von kostenpflichtiger Versicherung und Kaufanreiz. Denn die Innenstadtgarantie kostet einmalig 500 Euro und kann beim Kauf eines neuen Qashqai oder X-Trail mit Dieselmotor abgeschlossen werden, sofern der über die Nissan Bank mit mindestens 20 Prozent Anzahlung finanziert wird. Zur Inanspruchnahme der Garantie muss ein Fahrverbot am Wohnort bzw. im Umkreis von maximal 100 Kilometern an mindestens 30 Tagen im Jahr wirksam sein.

Die Rücknahme soll „jederzeit und unbürokratisch“ bei Eintritt einer Innenstadtsperrung für Diesel möglich sein. Voraussetzung ist lediglich, dass das Fahrverbot nicht mithilfe von Nissan-Nachrüstlösungen vermieden werden kann. Der Rückkaufspreis orientiert sich dann an dem bei Rückgabe gültigen Restwert laut Eurotax/Schwacke.

Mit dem Rückkauf erfolgt auch ein sofortiger Ausstieg aus der Finanzierung. Bei Rückgabe prüft der Nissan-Vertragspartner die Voraussetzungen und verrechnet die offene Ablösesumme der Finanzierung mit dem Rückkaufwert. Unter Berücksichtigung möglicher Schäden sowie Mehr- oder Minderkilometern werden maximal 2500 Euro ausgeglichen. AK

Neuer Nissan Leaf fährt teilautonom und hat nur ein Pedal

Nissan bringt Anfang nächsten Jahres den neuen Leaf auf den deutschen Markt. Angetrieben wird die zweite Generation des meistverkauften Elektroautos der Welt von einem Motor mit 110 kW / 150 PS Leistung und einem Drehmoment von 320 Newtonmetern. Dank der neuen 40-kWh-Batterie bietet der Leaf eine Reichweite von bis zu 378 Kilometern (NEFZ-Fahrzyklus) pro Batterieladung. Zudem ist der teilautonome „Pro Pilot“ verfügbar.

Ab sofort bietet Nissan das Vorverkaufs-Sondermodell „2 Zero Edition“ an. Sie ist mit dem neuen Assistenzsystem für teilautomatisiertes Fahren ausgerüstet. Das System übernimmt im einspurigen Autobahnverkehr und im Stau auf Knopfdruck die Steuerung von Lenkung, Gaspedal sowie Bremsen. Auch das neue E-Pedal, das Nissan-Connect-EV-Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Display und App, der Around View Monitor, Wärmepumpe, Apple Carplay und Android Auto sind serienmäßig an Bord.

Das limitierte Editionsmodell ist zu einer monatlichen Rate von 295 Euro bestellbar. Darin inbegriffen ist auch eine dreiphasige 22-kW-AC-Wallbox fürs heimische Nachladen. Der Kaufpreis für das Einführungsmodell beträgt 34 950 Euro.

Das E-Pedal vereint die wichtigsten Funktionen: Der Fahrer startet, beschleunigt, bremst, stoppt und hält das Fahrzeug mit dem gleichen Pedal. Wenn das Gaspedal losgelassen wird, wirken automatisch die Bremsen und bringen das Auto zum Stehen. Selbst an steilen Steigungen hält das Fahrzeug seine Position, bis das Gaspedal erneut betätigt wird.

Der neue Leaf verfügt auch über die Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G), die bi-direktionales Laden beherrscht und dadurch zum Beispiel Haushalte und Büros mit Strom versorgen kann. Zudem kann er Stromüberschüsse speichern, später ins lokale Stromnetz zurückgeben und damit Netzschwankungen ausgleichen. AK

Fünf Sterne für den Nissan Micra: Safety Shield bringt Euro NCAP Maximalwertung

  • Vier Sterne für Basisversion mit Intelligentem Notbrems-Assistenten
  • Top-Wertung mit optionaler Fußgängererkennung und Spurhalte-Assistent
  • Kleinwagen erzielt hohe Werte für Insassenschutz

Höchstwertung für den neuen Nissan Micra im Euro NCAP Sicherheitsprogramm: Die Neuauflage des Kleinwagens hat unter Anwendung der neuesten Testkriterien die Maximalwertung von fünf Sternen erzielt. Diese Wertung gilt für alle Varianten, die über das optionale Nissan Safety Shield für 360-Grad Sicherheit verfügen. Darin enthalten: eine Fußgängererkennung für den serienmäßigen Intelligenten Notbrems-Assistenten und ein Intelligenter Spurhalte-Assistent mit korrigierendem Bremseingriff. In der Basisversion, in der diese beiden Systeme nicht an Bord sind, erhält der neue Nissan Micra von Euro NCAP vier Sterne.

Systeme zur Fußgängererkennung werden seit 2016 im Rahmen des Euro NCAP Testprogramms geprüft und bewertet, Spurassistenten seit 2014. Ebenfalls seit 2016 gibt es die Möglichkeit, ein Fahrzeugmodell mit zwei unterschiedlichen Sternebewertungen auszuzeichnen. Die erste Bewertung erfolgt für die standardmäßige Sicherheitsausstattung, die in allen EU-Mitgliedsstaaten vorhanden ist, die zweite Bewertung berücksichtigt zusätzliche optionale Sicherheitspakete.

Das unterschiedliche Abschneiden des Micra ist auf die Bewertung im Bereich Assistenzsysteme zurückzuführen. Zur serienmäßigen Ausstattung zählt der Intelligente Notbrems-Assistent, der langsam vorausfahrende oder bremsende Fahrzeuge erkennt und den Micra automatisch abbremst. Je nach Geschwindigkeit lässt sich so ein Auffahrunfall verhindern oder zumindest die Unfallschwere verringern. Zusammen mit der Bewertung für Erwachsenen-Insassensicherheit, Insassensicherheit von Kindern und Fußgängerschutz kam die Basisversion so auf vier Sterne. In der Top-Version Tekna ist der Micra zusätzlich mit einer Fußgängererkennung und dem Intelligenten Spurhalte-Assistenten ausgerüstet, für alle anderen Ausstattungsvarianten sind diese System optional erhältlich. Unter Berücksichtigung dieser Sicherheitstechnologien erhielt der Micra fünf Sterne im Euro NCAP Sicherheitsprogramm.

Der neue Nissan Micra ist in allen Varianten serienmäßig mit sechs Airbags, höhenverstellbaren Sicherheitsgurten, Gurtwarnern und drei Isofix-Kindersitzbefestigungen (auf den äußeren Sitzen der zweiten Sitzreihe und auf dem Beifahrersitz) ausgerüstet. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm, ein Berganfahr-Assistent, eine Warnblinkautomatik und ein Reifendruck-Kontrollsystem gehören ebenfalls zur Serienausstattung.

Philippe Saillard, Senior Vice President, Sales & Marketing, Nissan Europe, dazu: „Der neue Nissan Micra hat ein ausgezeichnetes Vier-Sterne-Ergebnis in der Basisversion und die maximalen fünf Sterne für Versionen mit den zusätzlichen Sicherheits-Features erreicht. Diese zum Teil erstmals in diesem Segment verfügbaren Intelligent Mobility Technologien von Nissan sind neben dem ausdrucksstarken Design und dem aufgewerteten Innenraum ein weiterer Grund, sich für den neuen Micra zu entscheiden.“ AK

Neuer Nissan Qashqai: Schick gemacht für den 10. Geburtstag

  • Premiere auf dem Genfer Automobilsalon
  • Spür- und sichtbar: Premium-Charakter außen und innen
  • Neue Assistenzsysteme und verbesserte Fahreigenschaften

Premiere für den neuen Nissan Qashqai auf dem Genfer Automobilsalon 2017: Nach zehn Jahren an der Spitze des Crossover-Segments und mehr als 2,3 Millionen verkauften Einheiten allein in Europa macht Nissan seinen Bestseller fit für das nächste Jahrzehnt und wertet ihn umfassend auf.

Außendesign, Innenraum und Fahreigenschaften: Überall ist der Premium-Charakter des überarbeiteten Crossover-Vorreiters spür- und sichtbar. Mit neuen Technologien setzt Nissan mit dem Qashqai zudem die Reise in eine emissions- und unfallfreie Zukunft der Mobilität fort. Zur „Nissan Intelligent Mobility“-Strategie gehört etwa das ProPILOT Fahrerassistenzsystem, das künftig im Qashqai verfügbar sein wird. Es ermöglicht die automatische Steuerung von Lenkung, Beschleunigung und Bremsen im einspurigen Autobahnverkehr – und sorgt damit für mehr Sicherheit, Kontrolle und Komfort in dichtem Verkehr und auch beim gleichmäßigen Cruisen.

„Nissan Intelligent Mobility ist das Herzstück unserer Produktstrategie und prägt die Entwicklung jedes neuen Autos“, erläutert Paul Willcox, Chairman Nissan Europe. „Der neue Nissan Qashqai ist der beste Beweis dafür: Mit seiner Vielzahl von Verbesserungen wird er auch künftig die Maßstäbe im Crossover-Segment setzen.“

Höhere Qualität im Innenraum
Nirgends ist die Aufwertung des Qashqai so augenfällig wie im Interieur. Zum Ausdruck kommt sie beispielsweise in der sorgfältigen Materialauswahl und den fortschrittlichen Technologien. Damit wird der Qashqai noch attraktiver – nicht zuletzt in der neuen Top-Ausstattung Tekna+. Sie umfasst unter anderem hochwertige neue Nappaledersitze in Monoform-Design und gesteppten Flächen sowie eine Memory-Funktion für den Fahrersitz.

Neu ist auch ein unten abgeflachtes Multifunktionslenkrad mit Mattchrom-Einsätzen und einem Vier-Wege-Regler für das Kombiinstrument, der einen intuitiven und möglichst ablenkungsfreien Zugriff ermöglicht. Leichter bedienen lässt sich dank neuer Oberfläche auch das Infotainment-System NissanConnect inklusive Satelliten-Navigation und Digitalradio-Empfang (DAB). Highend für die Ohren liefert das optional erhältliche BOSE Soundsystem mit sieben Lautsprechern (Standard bei Tekna+) und individuellen Einstellmöglichkeiten.

Der neue Qashqai von außen
Für ein schickeres Außendesign steht vor allem die komplett überarbeitete Frontpartie. Mit der aktuellen Interpretation des markentypischen „V-Motion“-Kühlergrills unterstreicht sie den dynamischen Stil des Crossovers. Das Design der Halogen- und LED-Leuchten unterscheidet sich klarer als bisher voneinander. Optional verfügbar bzw. Standard ab Tekna ist ein adaptives Lichtsystem, das die Sicherheit bei Nachtfahrten erhöht. Überarbeitet wurde auch das Bumerang-Motiv der Tagfahrleuchten und der Rückleuchten. Am Heck erstreckt es sich nun über die gesamte Rückleuchteneinheit und verfügt über einen modernen 3D-Effekt.

Besonders gut zur Geltung kommt das Design des Qashqai 2017 in den beiden neuen Außenlackierungen Vivid Blue – der Farbe des auf dem Genfer Salon enthüllten Modells – und Chestnut Bronze.

Sichere Fahreigenschaften
Der Nissan Qashqai ist seit jeher ein Garant für ein sicheres Fahrgefühl. Dank einiger Modifikationen an Radaufhängung, Dämpfung und Lenkung verbindet er jetzt noch bessere Handling-Eigenschaften mit einem noch komfortableren Fahrverhalten. Apropos Komfort: Geräuschabsorbierende Materialien und das dickere Glas der Heckscheibe hindern Fahrbahn-, Motor- und Windgeräusche daran, in den Innenraum zu dringen, und sorgen für ein spürbar abgesenktes Geräuschniveau.

Der neue Qashqai rollt wahlweise auf aerodynamisch optimierten Aluminiumfelgen in den Größen 17 bis 19 Zoll und zählt dank seiner ausgezeichneten aerodynamischen Eigenschaften mit einem Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,31 zu den Besten seiner Klasse. Für Verbrauch und Emissionen gilt das erst recht: In Verbindung mit dem 1,5-Liter-Dieselmotor belaufen sich die CO2-Emissionen auf nur 99 g/km. Das schont die Umwelt und das Budget des Qashqai Fahrers gleichermaßen.

Nissan Intelligent Mobility
Seit seinem Start im Jahr 2007 arbeitet Nissan mit dem Qashqai daran, intelligente und fortschrittliche Technologien großen Kundengruppen zugänglich zu machen und ein sicheres, von Vertrauen und Kontrolle geprägtes Fahrerlebnis zu ermöglichen. Dies setzt sich mit dem neuen Qashqai fort, der über ein nochmals erweitertes Angebot moderner Sicherheits- und Assistenzsysteme verfügt.

So wurde der Intelligente Autonome Notbrems-Assistent um eine Fußgängererkennung ergänzt. Erstmals im Qashqai verfügbar ist der Querverkehrs-Warner, der das Unfallrisiko beim langsamen Rückwärtsfahren, etwa beim Ausparken, senkt. Weiterhin erhältlich sind eine Verkehrszeichenerkennung, eine Intelligente Müdigkeitserkennung, der Intelligente Einpark-Assistent, der Intelligente Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht, der Totwinkel-Assistent und der Spurhalte-Assistent. AK

Diese Autos verlieren bis 2020 am wenigsten an Wert

Zweimal im Jahr ermittelt Focus online mit den Experten vonBähr & Fess Forecasts in 16 Fahrzeugklassen die wertstabilsten Autos. Porsche, Mercedes-Benz, Mini, Audi und BMW, aber auch Dacia, Suzuki, Ssangyong und Citroen schneiden gut ab.
Der durchschnittliche Wertverlust über alle Pkw-Klassen hinweg beträgt bei einer Jahresfahrleistung von 15 000 Kilometern im ersten Jahr nach der Neuzulassung 24,2 Prozent. In den folgenden Jahren sind es jeweils nur rund fünf bis sechs Prozent. Bei den „Restwertriesen“ unterscheidet die Focus-Erhebung zwischen dem relativen Wertverlust in Prozent und dem absoluten in Euro. Grundsätzlich fällt auf, dass die Wertverluste gegenüber der vorangegangenen Erhebung größtenteils etwas höher liegen.

Diese Autos haben in vier Jahren gemessen an ihrem Preis noch den höchsten Restwert: Opel Karl 1.0 (Restwert: 54 %; Kategorie: Minis), Mini One (56,5 %, Kleinwagen), Mini Clubman (58 %, Kompaktklasse), Audi A5 2.0 TDI Sportback (54 %, Mittelklasse), Mercedes-Benz E 200 D T-Modell (51,5 %, obere Mittelklasse), Porsche Panamera 4S (49 %, Oberklasse), Ford S-Max 2.0 TDI 88 kW und Renault Espace dCi 130 (beide 48 %, Vans), BMW 218i (56,5 %, Coupés), Porsche Macan S Diesel (61 %, Kompakt-SUV), Audi Q7 3.0 TDI Ultra Quattro (52,5 %, SUV), BMW 216i Gran Tourer (54 %, Kompakt-Vans), Porsche 718 Boxster (57 %, Sportwagen), Audi Q2 1.6 TDI (56,5 %, Mini-SUV) und BMW i3 Range Extender 94 Ah (47 %, Elektroautos).

Citroen C1 Citroen C-Elysee Citroen C-Zero Der Citroen C1 1.0 VTi68 ist Spitzenreiter beim realen Wertverlust in der Klasse der Minis die Nase und verliert in vier Jahren vermutlich 4272 Euro seines Kaufpreises. Die wenigsten Euro verlieren in den nächsten vier Jahren außerdem Käufer eines neuen Dacia Sandero 1.2 16V 75 (3548 Euro, Kleinwagen), Citroen C-Elysée 1.2 Pure Tech 82 (7113 Euro, Kompaktklasse), Skoda Superb 1.4 TSI Greentec Combi (13 045 Euro, Mittelklasse), Volvo S90 D3 (20 882 Euro, obere Mittelklasse), Mercedes-Benz S 350 D (44 404 Euro, Oberklasse), Ford S-Max 1.5 Ecoboost (15 960 Euro, Vans), BMW 218i (12 245 Euro, Coupés), Suzuki Vitara 1.6 VVT 2WD (8006 Euro, Kompakt-SUV), Ssangyong Rexton 2.2 E-Xdi 220 2WD (16 450 Euro, SUV), VW Golf Sportsvan 1.2 TSI BMT (9494 Euro, Kompakt-Vans), Nissan 370 Z (18 942 Euro, Sportwagen) und Dacia Duster 1.6 SCe 115 4×2 (5042 Euro, Mini-SUV) sowie Citroen C-Zero (13 860 Euro, Elektroautos). (ampnet/jri)

Der neue Nissan Micra: Start frei für den Gegenentwurf

  • Fünfte Modellgeneration feiert Premiere auf dem Pariser Automobilsalon 2016
  • Effizienter, geräumiger, sicherer: Neuer Micra nimmt die Segmentspitze ins Visier
  • Nissan Intelligent Mobility hält Einzug ins Kleinwagensegment
  • Effizienz und Agilität dank verbesserter Aerodynamik und Downsizing-Motoren
  • Lebhaftes Design bietet Farbenvielfalt und Möglichkeiten zur Personalisierung

Nissan hat auf dem Pariser Automobilsalon 2016 den neuen Micra enthüllt – und liefert mit der fünften Generation des Kleinwagens eine ebenso mutige wie bahnbrechende Neudefinition dessen, wofür der Micra steht.
 
Flacher, breiter und länger als der Vorgänger, dazu eine Aufsehen erregende Charakterlinie, die sich über die gesamte Fahrzeuglänge zieht: Der neue Micra ist ein Kopfverdreher und nimmt den europäischen Kleinwagenmarkt – den größten der Welt – ins Visier. Er bietet mehr Platz im Innenraum, wird von fortschrittlichen Turbomotoren angetrieben, verfügt über ein agiles Fahrwerk und webt mit innovativen Technik-Features ein lückenloses Sicherheitsnetz.
 
„Das Debüt des ersten Micra vor mehr als 30 Jahren war eine Revolution im Kleinwagensegment und schlug ein neues Kapitel in der Nissan Geschichte auf“, sagt Carlos Ghosn, CEO der Nissan Motor Company. „Der neue Micra der fünften Generation ist nicht minder revolutionär. Er wird die Erwartungen der Kunden im Hinblick darauf, was ein Kleinwagen bieten kann und bieten sollte, auf ein neues Niveau heben. Nach markanten Modellen wie dem Qashqai und dem Juke stärkt der neue Micra die führende Position von Nissan auf dem Gebiet des Automobildesigns. Und er zeigt, dass wir entschlossen sind, an der Spitze des europäischen B-Segments mitzumischen, dem größten und wettbewerbsintensivsten Kleinwagenmarkt der Welt.“
 

Design

Nissan Micra RückseiteDas Design des neuen Micra bleibt dem Konzeptfahrzeug Sway treu, das Nissan im Frühjahr 2015 auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert hatte. Mit charakteristischen Styling-Merkmalen und emotionalen Formen folgt er der aktuellen Nissan Designsprache. Die Front dominiert auch beim neuen Micra der für Nissan markentypische „V-Motion“-Kühlergrill, von dem aus die scharfkantige Charakterlinie bis zum Heck verläuft, die bumerang-förmigen Leuchten und das schwebende Dach, das im Innenraum ein luftiges Raumgefühl erzeugt. Weitere gestalterische Akzente setzen die in den C-Säulen versteckten hinteren Türgriffe und die in einem Dachspoiler endende verlängerte Dachlinie, was neben ästhetischen auch aerodynamische Vorteile bringt.
 
Zehn hochwertige und lebhafte Außenfarben – darunter das neue Energy Orange – stehen zur Wahl, um das effektvolle Design des neuen Micra zum Ausdruck zu bringen; sie bilden nur einen kleinen Ausschnitt der zahlreichen Personalisierungsoptionen, mit denen die Kunden dem Micra außen wie innen ihren eigenen Stil-Stempel aufdrücken können. Die Zahl der möglichen Varianten summiert sich so auf 125.
 
Große Aufmerksamkeit erhielt die optimierte und jetzt tiefere Sitzposition, um das Sicherheitsgefühl nachhaltig zu steigern. Fahrer jeglicher Körpergröße finden so dank der variablen Einstellungsmöglichkeiten von Sitz und Lenkrad ihre optimale Position zur Pedalerie und Schalthebel. Dank des Zuwachses bei Breite und Radstand gehört der Micra in Sachen Platzangebot zu den Besten seiner Klasse. Die wie die Flügel eines Segelflugzeugs gestaltete Armaturentafel verleiht dem Fahrgastraum einen Eindruck von Leichtigkeit und Geräumigkeit.
 

Onboard-Technik

Noch nie in der Geschichte der Baureihe waren für den Micra über alle Ausstattungslinien hinweg so viele moderne Sicherheits-Features verfügbar wie für die fünfte Generation. Mit dem Spurhalte-Assistenten samt korrigierendem Eingriff hält beispielsweise ein System Einzug in dieses Segment, das man normalerweise erst in höheren Klassen findet. Premiere in einem Nissan Modell in Europa feiert der intelligente Notbrems-Assistent mit Fußgänger-Erkennung; auch der Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht, eine Verkehrszeichen-Erkennung und ein Totwinkel-Assistent sind verfügbar. Als Bausteine für autonomes Fahren sind diese fortschrittlichen Sicherheitstechnologien ein integraler Bestandteil der Nissan Strategie „Intelligent Mobility“ – eine Vision mit dem Ziel eines emissions- und unfallfreien Straßenverkehrs.
 
Auch beim Audio und Konnektivität erreicht der Micra ein neues Niveau. Das Bose® Personal® Sound-System mit sechs Lautsprechern wurde in enger Zusammenarbeit mit Nissan entwickelt und bietet dem Fahrer dank zweier Bose UltraNearfield™ Lautsprecher mit Bose PersonalSpace™ Virtual Audio Technology in der Kopfstütze ein höchst eindringliches Klangerlebnis; die übrigen Passagiere profitieren von neuen Bose Super65™ Lautsprechern in den Vordertüren und Hochtönern in den A-Säulen. Die Bedienung erfolgt über einen Sieben-Zoll-Farbbildschirm, über den auch Navigationssystem, Smartphone, Apps sowie über Apple CarPlay die Sprachsteuerung Siri angewählt werden können.
 

Fahrwerk und Antrieb

Fahrkomfort und Handling wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert. Verantwortlich dafür sind zwei innovative Systeme, die bislang nur für Qashqai und X-Trail angeboten wurden: die aktive Fahrkomfortregelung und die aktive Spurkontrolle, die ein präziseres Handling ermöglicht und Untersteuertendenzen reduziert. Die neue Servolenkung vermittelt ein direktes Lenkgefühl und bietet eine verbesserte Rückmeldung.
 
Deutlich weniger Geräusche dringen beim neuen Micra in den Innenraum, schließlich wurde die Kabine gezielt gedämmt sowie die Aerodynamik optimiert. Ohnehin beweist der neue Micra mit einem cW-Wert von 0,29 eine für ein kompaktes Schrägheckmodell herausragende Windschlüpfrigkeit, die zu den besten im Segment gehört und die er nicht zuletzt dem kombinierten Dach- und Seitenspoiler verdankt.
 
Die optimierte Aerodynamik leistet einen wichtigen Beitrag zur Effizienz des neuen Micra – hohen Anteil daran, dass die fünfte Modellgeneration auf diesem Gebiet einen weiteren Schritt nach vorne macht, haben auch die Antriebe. Zum Marktstart stehen ein 0,9-Liter-Turbo-Benziner mit drei Zylindern und ein 1,5-Liter-Diesel zur Wahl, die beide 90 PS/66 kW leisten; zeitnah zur Einführung folgt ein 1,0-Liter-Saugbenziner mit 73 PS/54 kW.
 
Der Micra der fünften Generation wird die Kundenerwartungen im B-Segment revolutionieren: mit einzigartigem Design, neuen intuitiven Technologien und einem agilen und souveränen Fahrerlebnis. Die aufregende Optik und die expressiven Farboptionen lassen ihn aus der Masse herausragen, während er mit seinem geräumigen Interieur und den fortschrittlichen Features jene Kunden anspricht, die von einem B-Segment-Fahrzeug einfach mehr erwarten oder die aus einer höheren Fahrzeugklasse in dieses Segment wechseln.
 
Die Produktion des neuen Micra erfolgt im Rahmen der Renault-Nissan Allianz im Renault Werk in Flins (Frankreich). Der europäische Marktstart ist für März 2017 vorgesehen. AK

Nissan Navara und VW T6 sind Pick-up und Van des Jahres 2016

Foto: Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann

ampnet – 18. November 2015. Der Nissan NP300 Navara ist der Pick-up des Jahres 2016: Das Fahrzeug wurde im französischen Lyon mit dem „International Pick-up Award 2016“ ausgezeichnet. „International Van of the Year“ wurde der Volkswagen T6.

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IAA 2015: Nissan NP300 Navara bietet mehr Komfort und Platz

ampnet – 24. August 2015. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (17.-27.9.2015) präsentiert Nissan erstmals in Europa den NP300 Navara. Die zwölfte Modellgeneration des Ein-Tonnen-Pick-ups soll ein Crossover-artiges Fahrerlebnis bieten, ohne seine Funktionalität und Offroad-Qualitäten einzubüßen. Das Modell mit Doppelkabine bietet mit der neu entwickelten Multilink-Hinterradaufhängung statt Starrachse und Blattfedern mehr Fahrkomfort und besseres Handling. Er eignet sich so auch als Familienauto für den Alltag.

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Nissan Pulsar 1.6 DIG-T: 190 PS als Kaufargument

von Peter Schwerdtmann

ampnet – 21. Mai 2015. Der Erfolg braucht Futter. Nissan hat sich in diesem Jahr als die bei den Absatzzahlen erfolgreichste japanische Marke positioniert. Im April lag die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge mit rund 6000 Einheiten um 28 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres und damit bei einem Marktanteil von 2,3 Prozent. Seit seinem Debut 2014 ist der Nissan Pulsar mit rund 4000 Einheiten dabei. Seit März soll der 190-PS-Benziner im Pulsar auch die überzeugen, die bei ihrem nützlichen, modernen Kompakten gern einen starken Motor unter der Haube haben. Mit rund zehn Prozent Anteil rechnet man bei Nissan für den Verkauf in Deutschland.

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Nissan holt den Hattrick: Auch neuer Pulsar mit Bestwertung bei Euro NCAP

  • Fünf von fünf Sternen bei unabhängigem Crashtest
  • Hervorragender Schutz von Kleinkindern
  • X-Trail und Qashqai ebenfalls mit fünf Sternen ausgezeichnet

Sicherheit hat einen Namen: Nissan. Nach den Crossover-Modellen Qashqai und X-Trail überzeugt nun auch der kompakte Pulsar mit der Bestwertung von fünf Sternen im aktuellen Euro NCAP Crashtest.

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